SCHÖFFEL: RUND 284.000 EURO FÜR GIGABITAUSBAU IN MARKTREDWITZ
Gigabit-Netz im Freistaat wächst weiter // Förderbescheid nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 in Oberfranken übergeben
„Oberfranken ist ein leistungsfähiger und innovativer Wirtschaftsstandort mit einem starken Mittelstand. Eine zuverlässige digitale Infrastruktur ist entscheidend, damit Unternehmen und Kommunen auch in Zukunft erfolgreich und konkurrenzfähig bleiben. Der Ausbau der Gigabitnetze schafft hierfür die notwendigen Voraussetzungen. Er verbessert die digitale Teilhabe, bringt Menschen und Regionen näher zusammen und eröffnet neue Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft. Im Rahmen der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 unterstützt der Freistaat Bayern die Stadt Marktredwitz heute mit rund 284.000 Euro. Damit setzen wir ein klares Zeichen für die gezielte Stärkung unserer Regionen und für eine weiterhin erfolgreiche digitale Zukunft Oberfrankens“, so Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel bei der Übergabe des Förderbescheids an die Stadt Marktredwitz am Montag (28.9.).
Die Stadt Marktredwitz beweist ihr hohes Engagement für Bayerns Weg in eine Gigabitgesellschaft und erhält hierfür einen Bescheid nach der Bayerischen Kofinanzierungsrichtlinie 2.0 zur Graue Flecken Förderung des Bundes in Höhe von 284.326 Euro. Marktredwitz beteiligte sich auch bereits am Ausbau nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie. Im Rahmen aller Programme wurde der Stadt Marktredwitz insgesamt rund 7 Millionen Euro an Breitbandmitteln des Freistaats zugesagt.
Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99,5 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 7 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,7 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen (auf meist 10 Prozent) wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.