FÜRACKER: BAYERISCHE BREITBAND-INFRASTRUKTUR IST ZUVERLÄSSIGE HOMEOFFICE-GRUNDLAGE

Mehr als 97% der Haushalte mit schnellem Internet versorgt // Rund 1,2 Milliarden Euro Förderung zugesagt // Über 54.000 Kilometer Glasfaser verlegt

„Bayerns digitale Infrastruktur ist für flächendeckendes Homeoffice und Homeschooling gut aufgestellt. Über 97 % der Haushalte im Freistaat haben bereits schnelles Internet, nach Abschluss der laufenden Projekte werden es sogar 99 % sein. Bandbreiten von 30 Mbit/s und mehr ermöglichen stabile Videokonferenzen – auch mehrere zeitgleich. Die zuverlässige digitale Versorgung in der Fläche hilft uns jetzt durch die schwierige Pandemielage“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Dennoch arbeiten wir weiter mit Hochdruck an unserem ambitionierten Ziel: Gigabit in ganz Bayern bis 2025. Dies wird nur gelingen, wenn alle Beteiligten – Netzbetreiber, Kommunen, Freistaat und Bund – an einem Strang ziehen.“

Insbesondere in ländlichen Regionen ist Bayern bei den Versorgungszahlen bundesweit führend. „Ein leistungsfähiger Internetanschluss darf kein Privileg der Städte sein – im ländlichen Raum ist Bayern mit 90 % Versorgungsquote deutschlandweit Spitzenreiter. Das ist eine massive Steigerung um über 60 Prozentpunkte seit Ende 2013. Grund hierfür sind Bayerns breit angelegte und unbürokratische Förderprogramme. Der Freistaat investiert in über 3.000 Breitband-Förderprojekten seit 2014 mit einem Gesamtvolumen von über 1,2 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau. So werden über 54.000 Kilometer neue Glasfaserleitungen im Freistaat verlegt – das ist mehr als einmal um die Welt“, so Füracker.

Bayerns Versorgungszahlen im Überblick:

· Mind. 30 Mbit/s: 97,1 % der Haushalte
· Mind. 50 Mbit/s: 95,0 % der Haushalte
· Mind. 100 Mbit/s: 87,4 % der Haushalte
· Mind. 1 Gbit/s: 56,3 % der Haushalte

[Quelle: Breitbandatlas BMVI]

Beim Breitbandausbau arbeiten Kommunen und Freistaat seit Jahren Hand in Hand für eine schnelle Versorgung der Bürgerinnen und Bürger wie der Unternehmen. Seit 2014 wurden in Bayern durch Freistaat, Kommunen und Kommunikationsunternehmen mehr als 2,6 Millionen unversorgte Haushalte erstmals mit mindestens 50 Mbit/s erschlossen. Mit der im März 2020 in Kraft getretenen neuen bayerischen Gigabitrichtlinie ist Bayern sogar europaweit Vorreiter beim Breitbandausbau. Dank dieser kann Bayern als erste Region in Europa auch die Beschleunigung von Anschlüssen in Bereichen fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet (sog. „graue NGA-Flecken“). Damit wird die bestehende, gute Grundlage zukunftsfest gemacht. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete. Über 320 Gemeinden sind bereits in das neue Förderverfahren eingestiegen In der Stadt Berching ist das erste so geförderte Gigabitnetz bereits 2020 in Betrieb genommen worden.

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