FÜRACKER: 1,49 MILLIONEN EURO FÜR GLASFASERANSCHLÜSSE IN OBERFRANKEN, OBERBAYERN, NIEDERBAYERN UND DER OBERPFALZ

2 Kommunen, 2 Schulen und 3 Rathäuser profitieren von Bayerischer Gigabitförderung

„Leistungsfähige Netze sind die Lebensader unserer Zeit und das ‚Tor zur Welt‘ unseres gesamten digitalen Alltags. Der Freistaat Bayern engagiert sich seit Jahren auf freiwilliger Basis massiv, um eine bestmögliche Versorgung seiner Bürgerinnen und Bürger insbesondere in den ländlichen Regionen zu ermöglichen. Dass Freistaat und Kommunen für dieses gemeinsame Ziel tatkräftig an einem Strang ziehen, zeigt das starke Engagement im Rahmen der Bayerischen Gigabitförderung. Insgesamt über 1,49 Millionen Euro Förderung für ihre digitale Zukunft erhalten heute zwei Kommunen, zwei Schulen und drei Rathäuser aus Oberfranken, Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz. Damit sollen 540 Adressen mit Glasfaser ausgebaut werden, rund 120 Schüler profitieren künftig von Gigabit“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Bescheidversands an die Gemeinden.

Folgende Kommunen erhalten Förderbescheide für die Glasfasererschließung nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR):

Landkreis / Förderempfänger / Adressen / Fördersumme €
Coburg / Gemeinde Lautertal / 326 / 883.044
Eichstätt / Stadt Eichstätt / 214 / 515.010

Folgende Schulen und Rathäuser erhalten Förderbescheide nach der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser (GWLANR):

Landkreis // Schule/Rathaus // Fördersumme €
Freyung-Grafenau / Rathaus in Sankt Odenwald-Riedlhütte / 16.861
Kelheim / Grundschule in Volkenschwand / 24.784
Regen / Rathaus in Langdorf / 19.028
Regen / Grundschule in Langdorf / 19.786
Neustadt a.d.Waldnaab / Rathaus in Flössenburg / 17.960

Bayernweit konnten seit 2018 bereits 3.752 Einrichtungen, davon 2.876 öffentliche Schulen, mit über 105 Millionen Euro gefördert werden. Mit dem bayerischen Förderprogramm „Glasfaser/WLAN-Richtlinie“ können alle öffentlichen Schulen im Freistaat direkt an leistungsstarke Glasfaser angebunden werden. 90 % der öffentlichen Schulen sind bereits gigabitfähig versorgt.

Mit der Bayerischen Gigabitrichtlinie hat der Freistaat den Weg geebnet und kann als erste Region in der Europäischen Union den Glasfaserausbau auch dort fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet (sog. „graue Flecken“). Bislang sind über 1.230 Gemeinden in das Förderverfahren eingestiegen, 64 Prozent aller bayerischen Haushalte sind gigabitfähig erschlossen. Bayerns ambitioniertes Ziel lautet: Gigabit bayernweit bis 2025.

Bei der Breitbandversorgung liegt Bayern als größtes Bundesland in allen Bereichen über dem Bundesschnitt. Aktuell verfügen bayernweit bereits rund 98 Prozent der Haushalte über schnelles Internet. Nach Abschluss aller laufenden Projekte werden über 99 Prozent der Haushalte in Bayern mit schnellem Internet surfen können. Bei der Versorgung mit 100 Mbit/s und 1 Gbit/s liegt Bayern auch deutlich über dem Bundesschnitt: 91 Prozent aller bayerischen Haushalte verfügen über mindestens 100 Mbit/s. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 über 1,8 Milliarden Euro investiert. Damit werden mehr als 71.000 Kilometer Glasfaser in Bayern verlegt. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.

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